Das Ende der Backlink- und Keyword-Checker?

1. September 2015  |     |  29 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Heute will ich einmal eine Problematik in der SEO-Szene aufgreifen, die zwar vorhanden ist, aber noch niemand bisher deutlich angesprochen hat. Es geht um den (heutigen) Sinn und Unsinn von Backlink- und Keywordcheckern. Braucht man im Jahr 2015 diese Tools noch?

Apokalypse

Sterben Backlink- und Keyword-Checker aus? Foto: carton_king / Istock

Backlinkchecker im Jahr 2015

Ich habe schon länger keine Links mehr von fremden Domains angeschaut. Das hat mehrere Gründe:

  1. In der Regel möchte ich nicht die Links der Konkurrenz holen, da sie oft gekauft sind. Es bringt also nichts, mit einem Backlinkchecker nach Linkquellen bei der Konkurrenz zu suchen.
  2. Das Schwere ist nicht, Links zu finden, sondern sie auch zu bekommen.
  3. WICHTIG! Ich kann von außen nicht sehen, welche Links überhaupt gewertet werden und welche im Disavow-File stehen.

Auch der Vergleich verschiedener Domains vs. deren Rankings ist heute nicht mehr wirklich möglich. Der Grund liegt im Disavow File, das man von außen nicht einsehen kann. Von außen kann es so aussehen als würde jemand mit 10.000 Spam-Links auf Platz 1 für sein Keyword ranken. Als „Beobachter“ würde ich dann den (falschen) Schluss ziehen, dass man Spam-Links benötigt. Wenn von den 10.000 Links allerdings 9.999 Links disavowed sind, dann rankt er trotz – nicht wegen – dieser Links weit oben.

Wofür braucht man also noch Backlinkchecker?

Wir bei Seokratie benutzten noch für eine Sache Backlinkchecker, genauer die Linkresearchtools: Linkaudits. Bei den Linkresearchtools sehen wir Linktexte und können auch insgesamt einfacher Muster erkennen. Aber sonst? Versteht mich nicht falsch, ich finde, dass die Linkresearchtools das beste Backlinktool auf dem Markt sind. Aber viele der Funktionen, die damals enorm nützlich waren, machen heute einfach keinen Sinn mehr. Meiner Meinung nach sind Backlinkchecker wichtig, wenn man Linkaudits von eigenen Seiten durchführen will, bei denen man auch die Disavow-Datei kennt. Für alles andere? Eher nicht.

Keyword-Checker im Jahr 2015

Man nehme hunderte von Proxy-Servern, die in regelmäßigen Abständen alle möglichen Keywords abfragen und dann die Positionen speichern. Dann bereitet man die Daten schön auf und verkauft das ganze als SEO- oder Keyword-Tracker Tool. Früher habe ich noch selbst (mit Proxys) Keywords getrackt. Damals war das mit einer Desktop Software, die dann meine Rankings lokal speicherte. Google mag solche Tools überhaupt nicht.

  • Sie kosten Bandbreite und Server-Kapazitäten (und damit Geld)
  • Sie generieren keine Einnahmen
  • Sie sorgen für falsche Klickdaten, besonders bei Adwords ist das problematisch

Bei manchen Keywords kommen sicher auf einen echten User bis zu drei Tools. Überlegt einmal, wie viele Tools es dort draußen gibt und dass jedes dieser Tools das Keyword „Kreditvergleich“ teilweise mehrmals am Tag abfragt! Und auch so: Eine Million überwachte Keywords  jeden Tag machen so viel Traffic und Rechenkapazität wie mindestens 200.000 echte Personen, wenn man zugrunde nimmt dass jeder „normale“ Mensch  fünf Mal pro Tag eine Google Suche ausführt. Kurz: Google hasst solche Tools.

So arbeitet Google gegen Keyword-Tracker

  • Bei zu vielen Anfragen von der gleichen IP wird die IP gesperrt
  • Es werden auffälligen Usern absichtlich falsche Ergebnisse ausgeliefert, die die Daten dann verfälschen

Hinzu kommt, dass die Suchergebnisse sowieso mittlerweile sehr stark regional und userbezogen sind, „das“ Ranking für ein Keyword gibt es nicht mehr. Während manche Tools die Daten validieren und offensichtlich falsche Daten auslassen, haben andere Tools kein Problem damit, den Usern einfach die falschen Daten zu schicken. Die Qualität der Keyword Daten ist leider wirklich sehr schlecht geworden.

Die Suchanalyse in der Search Console

Was Google aber vor allem in der letzten Zeit gegen diese Tools gemacht hat, war es, die „Suchanalyse“ seit Anfang Mai (früher der Bericht „Suchanfrage“) in der Google Search Console so gut zu machen, dass bisherige Tools unattraktiv werden.

suchanalyse

Klicks, Impressionen, CTR und durchschnittliche Position haben sich bei dieser Domain verbessert!

Das macht die Suchanalyse so gut

  • Die Daten sind von Google, also sind es auch echte Daten
  • Man sieht die exakten Impressionen für jedes einzelne Keyword, nicht nur Näherungswerte mit Adwords Daten aus dem letzten Jahrtausend, wie bei anderen Toolanbietern
  • Man sieht die Klickrate für jedes Keyword!
  • Die Position wird als durchschnittliche Position angegeben, also so wie es tatsächlich bei Google der Fall ist (und nicht als Momentaufnahme wie bei anderen Tools)
  • Ich sehe auch unabhängig von Keywords, welche URL die meisten Klicks und Impressionen bei Google bekommt.
  • Sie ist kostenlos!

Es gibt einen ganz großen Wermutstropfen, denn die Daten sind nur 90 Tage rückwirkend zugänglich. Das finde ich, liebes Search Quality Team, einen sehr kurzen Zeitraum und könnte man ausdehnen! 🙂

Integration der API & Scraper-Keyword-Tools: Adé

Vor zwei Wochen entschied sich Google, für die Daten der Suchanalyse eine API bereit zu stellen. Während sie also regulären Tools immer mehr den Saft abdrehen, geben sie gleichzeitig die Daten freiwillig heraus. Als Toolanbieter arbeite ich in Zukunft also entweder kostenlos mit den validen Daten von Google oder scrape weiterhin (illegal & mit teuren Proxy-Servern) teilweise falsche Keyword-Daten. Was denkt ihr, wird sich wohl durchsetzen? Zumal man durch Scrapen nicht an CTR, echte Klicks, Impressions und rankende URLs kommt.

Sistrix und OnPage.org haben bereits die neuen Features eingebaut. Sowohl Sistrix wie auch OnPage.org speichern die Daten der Search Console. Somit hat man dann in Zukunft nicht nur drei Monate, sondern jahrelang zurückliegende Daten.

Sistrix

sistrix search console

Die Sistrix Lösung ist momentan noch sehr dünn – wahrscheinlich werden erst einmal Daten gesammelt?


Bei Sistrix können die API schon alle User nutzen. Die Tatsache, dass historische Daten gespeichert werden, ist an sich natürlich super. Aber darüber hinaus sieht man nicht viel mehr als bei der Suchanalyse selbst. Lediglich die Daten auf Verzeichnisebene sind interessant. Ich vermute, dass da aber noch einiges in Entwicklung ist und bald kommen wird.

Onpage.org

Keyword 1

Da hat der Merlin nicht viel geschlafen und innerhalb von zwei Wochen ein Riesentool aus dem Boden gestampft: OnPage.org Impact


Onpage.org hat mit „Impact“ schon ein komplettes Untertool gebaut. Erst damit merkt man, wie revolutionär die API (mit dem entsprechenden Interface) ist. So kann man etwa die CTR (Click-Through-Rate) einer URL zu gleich mehreren verschiedenen Keywords untersuchen – tagesgenau! Die Filterfunktionen bei Onpage.org sind unglaublich, ich kann mir etwa die CTR aller meiner URLs im Verzeichnis „X“ auf Position 5 anzeigen lassen und dann die URLs mit schlechter CTR bearbeiten. Oder alle Keywords, für die eine URL rankt ansehen und dann gucken, wie sich die CTR bei verschiedenen Keywords (mit gleichem Title) verhält.

filter impact


Die Filtermöglichkeiten bei Onpage.org Impact

Eine Revolution im SEO Bereich? Ja!

Ist die neue Google API eine Revolution? Ich denke schon. [Not provided] ist damit quasi Vergangenheit, denn wir haben in der Suchanalyse wieder genaue Keyword Daten. Mehr noch: Wir kennen Impressions und sogar die Klickraten auf unsere Domain – und zwar für jedes Keyword einzeln! Während uns Google mit [not provided] viel an Daten wegnahm, haben sie uns mit der Suchanalyse uns mehr gegeben als jemals zuvor. Jetzt liegt es an den Toolanbietern, hier die beste Anbindung zu bauen. Die Beta von OnPage.org gibt es hier, Sistrix hat die Daten schon in die Toolbox integriert. Mit „Impact“ von OnPage fährt man momentan aber deutlich besser.

Was meint Ihr zu der Thematik?

  • Sterben Backlinkchecker aus?
  • Sterben Keyword-Tools aus?
  • Wie verändert die neue Suchanalyse(n-API) die SEO-Welt?

Ich freue mich über Eure Meinung!

Jetzt teilen: Share on Facebook116Tweet about this on TwitterShare on Google+35Email this to someoneShare on LinkedIn10

E-Book: Der Weg zum erfolgreichen Online Shop

  • Das 47-seitige E-Book mit 72 konkreten Tipps für Deinen Online Shop
  • Einmal wöchentlich exklusiver Content für das Marketing Deines Shops
  • Unser Newsletter (1-2x pro Woche)
E-Book kostenlos downloaden

29 Kommentare

  • Schönes Thema, auch wenn Du am Ende einfach ein zweites Thema aufmachst 🙂
    Backlinkchecker nutze ich auch schon ewig nicht mehr. Was interessieren mich die Links der anderen? Die Webmastertools bieten auch hier eine Backlink-Liste, die allerdings etwas unübersichtlich ist. Keine Ahnung, ob onpage.org oder Sistrix auch diese Daten aufbereiten.

    Aber grundsätzlich: ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe immer Bauchschmerzen, wenn ich eigene Daten zu Tools hochspielen soll. Wer weiß schon, was mittel- bis langfristig damit passiert? Letztlich kann ich ja auch so vieles aus den Webmastertools ablesen (an das neue „Search Console“ werde ich mich nie gewöhnen).

  • Ich bin hier ganz deiner Meinung. Allerdings noch einem anderen Grund: Nämlich den, dass sowohl Backlinks, als auch Keywords für Google immer unwichtiger werden.
    Google bietet das jetzt an, um besser, bzw. direkt sehen zu können, wie die Seiten optmiert werden und können so Spam und andere Manipulationen besser vorbeugen.
    Letztlich sind es also wieder wir, die die Hosen runter lassen und Google zu spielen.

    Solange wie die meisten Vintage-SEOs von Dingen wie Keyword-Dichte und externen harten Ankertexten nicht wegkommen, tragen solche offiziellen Maßnahmen leider nur dazu bei, dass es noch länger dauert.
    Anders natürlich deine Texte. Die lesen sich sehr angenehm. Und mit Emotion… Etwas was den meisten halt weiterhin noch fehlt…

  • Valentin

    Ich hab ehrlich gesagt noch nie einen Backlinkchecker verwendet – vielleicht ein Feher oder auch nicht 😉

    Auf jeden Fall glaube ich daran das Ranking-Checker nicht aussterben. Dafür gibt es Zuviel Nachfrage. Auch wenn ich nicht an die sinnhaftigkeit glaube mit den gleichen Argumenten wie du.

    Ich glaube aber an Keyword-Recherche Tools um Themen zu ermitteln und zur Konkurrenzanalyse. Und vielleicht werden ja mal aus Keywordtools Thementools.

  • Dafür liebe ich eure beiträge so sehr. Treffen den immer den Nerv und bestätigen meine eigenen Vermutungen! Super.

  • Kai

    Ob man Linkaufbau nun wichtig oder unwichtig findet… Fakt ist, dass Backlinkchecker sehr wohl dann eine große Hilfe sind, wenn man Backlinks aufbauen/nachbauen will.

    Natürlich weiß ich nicht welche Links in der Disavow-Liste der kontrollierten Domain stehen, aber mit etwas Erfahrung weiß man ziemlich gut, ob ein Link gut oder schlecht ist.
    Ich würde mir allerdings auch die Frage stellen, ob ich überhaupt Links eines Projektes analysieren und nachbauen will, welches bereits von Google abgestraft wurde und somit höchstwahrscheinlich eine Disavow-Liste hat. Für Projekte, die noch keine großen Peaks nach unten gemacht haben, halte ich es für unwahrscheinlich, dass sie überhaupt Links über die Liste präventiv entwertet haben.

    Somit machen die Backlinkchecker in Kombination mit etwas logischem Menschenverstand und Erfahrung absolut Sinn. Natürlich immer vorausgesetzt, man gewichtet das Thema Backlinks dementsprechend.

  • Wirklich sehr gut geschrieben !! Ich denke aber trotzdem dass die Linktools nicht aussterben werden (zumindest solange Backlinks noch so viel wert sind wie jetzt). Man ist einfach neugierig wenn man eine neue Seite ansurft und will herausfinden warum die Seite so gut/schlecht dasteht (; lg Alex

  • Interessanter Ansatz und mit der Search Console stimme ich zu 100% zu.

    Zum Thema Backlink Checker schließe ich mich Kai an. Ein SEO sollte erstens erkennen können, welche Links gut, schlecht oder gekauft worden sind.

    Zweitens sollte er daraus Schlüsse ziehen können, woher er ähnliche Links bekommt oder ob es sogar Cluster gibt, die man nutzen kann. Ohne Backlink Checker dauert sowas in der Regel länger und auf manche Ideen kommt man erst gar nicht.

    Drittens müssen es nicht nur Wettbewerber sein, die man sich anschaut 😉

  • Grundsätzlich bin ich deiner Meinung. Gerade die Keywordtools machen immer weniger Sinn. Was ich etwas naiv finde ist die Aussage: „Die Daten sind von Google, also sind es auch echte Daten“

    Das hatten wir damals schon als das Google Keywordtools Tool umgestellt wurde. Wir alle haben gemerkt das es damals krasse Differenzen zwischen dem alten und dem neuen Tool gab. Und ich persönlich glaube ja eher, das Google den SEOs das Leben eher schwerer als leichter machen will 😉

  • Vielleicht habe ich da etwas nicht richtig verstanden, aber ich benötige einen GSC-Zugang für die Domäne, für die ich die Rankings ermitteln möchte. Jedenfalls, wenn ich die Übersichten in Sistrix und OnPage.org nutzen möchte. Ist das korrekt?

    Für den Fall, dass ich über keinen Zugang verfüge, werden mir die „Keyword-Checker“ also auch in Zukunft nützlich sein.

  • Kim

    Ich weiß nicht, ob man die Daten der Suchanalyse wirklich für alle Seiten als Basis nehmen sollte. Bei so einigen Ergebnissen daraus frage ich mich ernsthaft, wieso die Seite auf „Position 2“ sein sollte. Beispiel: Die Seite einer kleinen, regionalen Metzgerei rankt angeblich auf 1 zu „rohkostplatte anrichten“.
    Die Analyse wurde immer besser, keine Frage. Aber so richtig steige ich da noch nicht durch.

    Macht ihr dazu mal ein Tutorial?

  • Solange Backlinks noch was wert sind, machen auch Backlinkchecker Sinn. Ist doch logisch, dass ich mir Links der Wettbewerber anschaue und versuche einige davon nachzubauen. Das + eigene an die der Wettbewerber nicht kommt, machen doch das Zünglein and er Waage aus. Ich sollte natürlich Schrott Links erkennen, aber als SEO mit zumindest mehr als wie nur Basic-Wissen, sollte man das können…speziell wenn man für große Seiten bereits Penaltys wegputzen durfte 😉

  • Julian Dziki

    Hi Sven,

    Ja, Du brauchst einen Zugang. Und ich zumindest prüfe nicht die Rankings von Mitbewerbern, wozu auch? Große Sprünge sieht man dann ja in Tools wie Sistrix & Searchmetrics.

  • Julian Dziki

    Hi Kim,

    Ja, ein Tutorial haben wir vor. Deine Frage mit der Rohkostplatte verstehe ich nicht, ich sehe da keine regionale Seite. Was meinst Du genau?

    Viele Grüße
    Julian

  • ich finde die neue Suchanalyse der WMTs (ich mag Search Console auch nicht 😉 ) prinzipiell auch gut – allerdings werden hier nur rund 10% der entstandenen Daten ausgeliefert.

    Google spricht im Bewertungszeitraum z.B. von 1000 Klicks insgesamt – in den Statistiken wo für konkrete Keywords schöne Daten geliefert werden, „finde“ ich allerdings nur rund 100 Klicks

    Das finde ich schade – fehlt hier doch leider ein Großteil der benötigten Daten…

    lG

    Maximilian

  • Hi Julian,

    in bestimmten Themenumfeld bringen Links wirklich nicht mehr viel, da kommt es auf andere Faktoren an – aber in bestimmten Nischen sind Backlinks meiner Meinung nach immer noch das A und O…
    …habe ich das Gefühl.

  • Hallo Julian

    vielen Dank für den sehr interessanten Artikel
    und die Erwähnung und Lob für LinkResearchTools.

    Ich denke, dass es schon noch ein paar wichtige Punkte gibt, die Du nicht erwähnt hast.

    Ich hab deshalb auch ein paar Aspekte, die zu der Frage bzgl. Disavow und Backlinkchecker passen
    schon seit 2013 beleuchtet und auch in verschiedenen Modulen umgesetzt.

    Ich hab das hier in meinem Video-Blog heute
    kommentiert, und freu mich auf Dein & Euer Feedback

    VG aus Wien
    Christoph

  • Hallo Julian

    vielen Dank für den sehr interessanten Artikel
    und die Erwähnung und Lob für LinkResearchTools.

    Ich denke, dass es schon noch ein paar wichtige Punkte gibt, die Du nicht erwähnt hast.

    Ich hab deshalb auch ein paar Aspekte, die zu der Frage bzgl. Disavow und Backlinkchecker passen
    schon seit 2013 beleuchtet und auch in verschiedenen Modulen umgesetzt.

    Ich hab das hier in meinem Video-Blog heute
    kommentiert

    https://www.facebook.com/SeoTool/videos/vb.155609130816/10153334727930817/?type=2&theater

    und freu mich auf Dein & Euer Feedback

    VG aus Wien
    Christoph

  • Backlink-Checker Tools sind meiner Meinung in erster Linie dazu da, relativ leicht zu ergatternde Backlinks der Konkurrenz abzugreifen. Gleichzeitig bekommt man dazu auch Input, wie und wo man seine Produkte und Dienstleistungen noch vermarkten kann (Neue Perspektiven). Für kleinere Projekte reicht da ja eh oft schon die Google Suche „-inurl:konkurrenz-domain.de konkurrenz-domain.de“ vollkommen aus und man hat die grobe „Wertung“ der Backlink Quelle seitens Google direkt mit drin.

    Die Backlinks die man durch Tools zusätzlich noch entdeckt, sind meistens die Backlinks, die eh auf minderwertigen Seiten zu finden sind und für den direkten Traffic nichts und für das Ranking wenig bis gar nichts bringen oder sogar einen negativen Effekt haben. Ich gehe dabei allerdings stark von kleineren Projekten aus.

  • Habt Ihr alle schönen CTR, bei mir ist teilweise unter 1% und im Schnitt 2,42% CTR in der Suchanalyse. Ist das noch normal???

    Was mache ich falsch? Also meine Titel sind nicht stark anders als andere weder schlechter noch besser. Was mach ich falsch?

  • Steven

    Naja, wenn man sein eigenes Business (oder gar so etwas propagiert) an der Konkurrenz ausrichten muss, sollte das für das Unternehmen an sich sprechen … schon wieder ner Kopie von der Kopie von ner Kopie ? … und dann noch Daten in fremde (unkontrollierbare) Systeme schleusen? THX … be diffrent – be successfull … 😉

  • Ich denke nicht das Keywordchecker und Backlinkstools aussterben werden. Es gibt auch immer noch Leute die auf Hütchenspieler reinfallen, es gibt immer noch User die auf Ebay 10.000 Do-Follow Links für 9,95€ kaufen – solange eine Nachfrage besteht wird diese befriedigt werden – egal ob Sinn dahinter steht oder nicht. Wir nutzen selber oft Backlinkchecker, aber auch einfach die Google Suche 😉 Sind wir mal gespannt wie sich das entwickelt.

  • Immer wieder lese ich wie unwichtig Backlinks inzwischen sein sollen. In meiner täglichen Arbeit mit meinen Webseiten erlebe ich aber das Gegenteil. Mag ja sein, dass die Wichtigkeit abgenommen hat und weiter abnimmt. Dennoch lässt sich damit immer noch viel reißen.

  • So wie es aussieht, ist bald nichts mehr erlaubt. Das Internet ist nicht mehr das, wie es mal war. Heutzutage muss man schon aufpassen welche Links auf die Seite kommen. Das mit den Keywords ist ja heftig, wie sollen die SEOS sonst optimieren.

  • Ich finde, dass euer Artikel die Thematik sehr gut widerspiegelt.

    Man kann durch Googles eigene Dienste schon sehr gut ablesen, ob die eigene Website, bzw. der Content funktioniert und in welchen Bereichen er sehr gut funktioniert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Willst Du fit in SEO werden?

Abonniere unseren Newsletter und bleibe in Sachen SEO, Inbound- & Online-Marketing auf dem Laufenden.

Du kannst den Newsletter jederzeit wieder abbestellen.